Workshops: Instrumentenbau


1. Bau einer Märchenflöte

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Der wunderbare Klang der indianischen Märchenflöte wirkt sehr beruhigend und entspannend. Indianische Flöten sind wahre Kraftgegenstände und kaum jemand kann sich ihrer wohltuenden Magie entziehen.
Wie kein anderes Instrument ist sie im Stande,
die Menschen tief zu berühren. Die Märchenflöte ist von Haus aus in einer 5-Ton-Moll-Pentatonik gestimmt.

Am Anfang des Kurses suchen Sie sich einen Flötenrohling aus, der dann von Ihnen bearbeitet wird. Es werden unterschiedliche Flötenarten und verschiedene hochwertige Holzarten zur Verfügung gestellt. Alle Werkzeuge, die für den Flötenbau benutzt werden, stehen für Sie während des gesamten Seminars bereit.
Um Ihre Flöte ganz individuell zu schmücken, wäre es gut, wenn Sie sich eigene, kleine, für Sie wichtige Kraftgegenstände wie beispielsweise Wurzeln, Feder, Perlen etc. mitbringen. Es wird aber auch zusätzliches Material zum Schmücken vor Ort vorhanden sein.
Zudem erleben Sie eine kleine Einführung in die verschiedenen Spieltechniken der Märchenflöte.

Abschluss: Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung
Anmeldung: Anmeldeformular bitte vollständig und leserlich ausgefüllt an den Seminarhof Unterallgäu per Email schicken oder faxen.
Die Anmeldung ist verbindlich. 
Kursleitung: Anthony Nachbauer (freischaffender Künstler, Stuttgart, Jahrgang 1973 Lehramts- und Marketingstudium in Tübingen. Seit 1996 regelmäßige Fortbildungen zum Thema „pentatonische Instrumente frühzeitlicher Völker“ diverse Studienreisen nach Australien seit 1998 freischaffender Didgeridoo Musiker und Bauer mit Lehrtätigkeiten in Deutschland, Österreich und Schweiz seit 2008 Lehrtätigkeit für Bau und Spiel der Native American Flute, schamanisch indianischen Flöte.)
Veranstaltungsort: Seminarhof Unterallgäu, Obere Hauptstr. 32a, 87754 Kammlach
Sonstige Hinweise: Die bewusst sehr niedrig gehaltene Höchtteilnehmerzahl ermöglicht ein sehr intensives und effektives Arbeiten.
Kaffee/Tee und kalte Getränke sowie ein Mittagessen und kleiner Snack sind in den Kosten mit inbegriffen.
Bitte mitbringen: Hausschuhe mit fester Sohle!

2. Bau eines Saitenspiels

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Das Saitenspiel
Das Saitenspiel ist ein zehnsaitiges Zupfinstrument mit einem harfenähnlichen, warmen und weichen Klang. Es ist in C-Dur gestimmt. Auf Wunsch ist auch eine pentatonische Stimmung möglich. (Bitte unbedingt vorher anmelden)
Dieses kleine Instrument mit seinen bezaubernden Klängen kann sowohl in der Musiktherapie, Entspannung, als auch im Bereich der musikalischen Früherziehung eingesetzt werden. Man benötigt keine musikalischen Vorkenntnisse um dem Saitenspiel harmonische Klänge zu entlocken. Das Saitenspiel überzeugt durch seine Einfachheit.
Im Baukurs, der auch für Laien konzipiert ist, bauen Sie Ihr eigenes Instrument. Die Bausätze sind soweit vorbereitet, dass zur Fertigstellung des Saitenspiels keine Maschinen nötig sind. Durch das Gestalten des „Schalllochs“ gebe Sie Ihrem Instrument eine ganz besondere, eigene Note. Gerne können Sie sich schon im Vorfeld überlegen was für Ihr Saitenspiel in Frage kommt.
Alle Arbeitsschritte werden mit fachlicher Kompetenz erklärt und angeleitet.
Am zweiten Kurstag werden wir unsere eigenen Saitenspiele erklingen lassen.

Abschluss: Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung
Anmeldung: Anmeldeformular bitte vollständig und leserlich ausgefüllt an den Seminarhof Unterallgäu per Email schicken oder faxen.
Die Anmeldung ist verbindlich. 
Kursleitung:
Eva Füger (FOS-Fachrichtung Gestaltung mit Geigenbau-Praktikum, medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin, Geprüfter Reitwart, seit über 10 Jahren Instrumentenbauerin in der Klangwerkstatt Marktwald im Unterallgäu, Baukursleiterin in Deutschland, Österreich und Schottland, Entwicklung von eigenen Instrumenten wie der Lautele und einer Archtop-Gitarre)
Veranstaltungsort: Seminarhof Unterallgäu, Obere Hauptstr. 32a, 87754 Kammlach
Sonstige Hinweise: Die bewusst sehr niedrig gehaltene Höchtteilnehmerzahl ermöglicht ein sehr intensives und effektives Arbeiten.
Kaffee/Tee und kalte Getränke sowie ein Mittagessen und kleiner Snack sind in den Kosten mit inbegriffen.
Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wettergerechte Arbeitskleidung; ggf. Vorlage/Entwurf für Schallloch.

3. Bau eines Monochords

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Das Monochord
Das Monochord wurde schon im Altertum verwendet.  Bereits Pythagoras hat mit dem Monochord gearbeitet. Mit ihm konnte er die Beziehung zwischen Musik und Mathematik beweisen. Doch bereits schon vor Pythagoras wurde das Monochord in vielen Ländern in den verschiedensten Bereichen eingesetzt wie z.B. der Astronomie, der Architektur, der Harmonik, der Meditation….
Mittlerweile hat das Monochord auch Einzug in die Musiktherapie gefunden. Ursprünglich war das Monochord eine Instrument mit nur einer Saite, worauf ja bereits der Name hindeutet. Mittlerweile besitzen Monochorde viele Saiten, die allerdings alle auf den gleich Ton gestimmt sind. Deswegen wird es häufig auch Polychord (=Vielsaiter) genannt. Das Prinzip des gleichzeitigen Anstreichens vieler gleicher Saiten kennt man bereits seit Jahrhunderten von Bordunzithern (Bourdon=Hummel). Durch sanftes Streichen mit den Fingern werden diese Saiten in Schwingung gebracht. Durch regelmäßiges Überschneiden der Grundtöne entstehen Obertöne, die sehr deutlich hörbar werden. Ein sphärischer Klangteppich entsteht. Man spricht auch von Hummelklang der erzeugt wird.
Es ist wirklich nicht schwer so ein Monochord zu bauen, da du eine gut Anleitung, gutes Werkzeug und ggf. Unterstützung von der Dozentin bekommst. Es loht sich in jedem Fall! Wenn du dabei sein willst, sollte ich das spätestens Mitte September wissen, damit der Bausatz bis November vorbereitet werden kann. Du kannst dich mit der Anmeldung zum Saitenspielbaukurs auch für den Monochordbaukurs anmelden. Schreib einfach mit dazu, dass du ein Monochord bauen möchtest.

Abschluss: Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung
Anmeldung: Anmeldeformular bitte vollständig und leserlich ausgefüllt an den Seminarhof Unterallgäu per Email schicken oder faxen.
Die Anmeldung ist verbindlich. 
Kursleitung:
Eva Füger (FOS-Fachrichtung Gestaltung mit Geigenbau-Praktikum, medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin, Geprüfter Reitwart, seit über 10 Jahren Instrumentenbauerin in der Klangwerkstatt Marktwald im Unterallgäu, Baukursleiterin in Deutschland, Österreich und Schottland, Entwicklung von eigenen Instrumenten wie der Lautele und einer Archtop-Gitarre)
Veranstaltungsort: Seminarhof Unterallgäu, Obere Hauptstr. 32a, 87754 Kammlach
Sonstige Hinweise: Die bewusst sehr niedrig gehaltene Höchtteilnehmerzahl ermöglicht ein sehr intensives und effektives Arbeiten.
Kaffee/Tee und kalte Getränke sowie ein Mittagessen und kleiner Snack sind in den Kosten mit inbegriffen.
Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wettergerechte Arbeitskleidung; ggf. Vorlage/Entwurf für Schallloch.

4. Bau- und Spielkurs Didgeridoo

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Das Didgeridoo
Das Didgeridoo ist eines der ältesten Instrumente der Menschheitsgeschichte und das traditionelle Musikinstrument der Ureinwohner Australiens, der Aborigines. Es wird durch eine spezielle Atemtechnik, die Zirkulationsatmung, zum Klingen gebracht. Der unverwechselbare archaisch magische Ton wird im Mundraum des Spielers erzeugt. Das Didgeridoo ist ein Obertoninstrument und entfaltet beim Spieler als auch beim Zuhörer eine entspannende und heilsame Wirkung.

Das Didgeridoo wird an einem Tag gebaut. Am Anfang des Kurses suchen Sie sich einen Holzrohling aus, der dann von Ihnen mit Feile, Raspel und Schleifpapier bearbeitet wird. Mit einer Mischung aus ausgesuchten Ölen versiegeln Sie Ihr Instrument. Die Klangcharakteristik gestalten Sie durch Stimmen Ihres Didgeridoos selbst. Auch das Mundstück aus Holz beeinflusst die Klangfarbe. Bei all den handwerklichen Arbeiten handelt es sich um sehr einfache Tätigkeiten, die keine handwerklichen Vorkenntnisse erfordern. Zum Abschluss des Kurses lernen sie das Spiel auf dem selbstgebauten Didgeridoo. Die Zirkularatmung, Grundtöne auf dem Instrument sowie das Erlernen verschiedener „typischer“ Effekte am Didgeridoo werden geübt. Zur Ergänzung werden Musikbeiträge unser Bild über die Kultur der australischen Ureinwohner ergänzen.

Abschluss: Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung
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Kursleitung: 
Anthony Nachbauer (Freischaffender Künstler, Lehramts- und Marketingstudium in Tübingen)
Veranstaltungsort: Seminarhof Unterallgäu, Obere Hauptstr. 32a, 87754 Kammlach
Sonstige Hinweise: Die bewusst sehr niedrig gehaltene Höchtteilnehmerzahl ermöglicht ein sehr intensives und effektives Arbeiten.
Kaffee/Tee und kalte Getränke sowie ein Mittagessen und kleiner Snack sind in den Kosten mit inbegriffen.
Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wettergerechte Arbeitskleidung; ggf. Vorlage/Entwurf für Schallloch.